Kollekten und Spenden

Unsere Gemeinde erhält keine Kirchen­steuern, sondern lebt fast aus­­schließ­­lich von den Beiträgen ihrer Mit­glieder und von Kol­lek­ten und Spenden. Wir sind daher für jede finanzielle Zuwendung dankbar und freuen uns immer über neue Mitglieder!

kollekte spendenTrotzdem möchten wir diejenigen unterstützen, denen es schlechter geht als uns, und widmen deshalb jeden Monat eine Gottes­dienst­kollekte einem diakonischen Projekt oder einer sozialen Ein­rich­tung. Nachstehend finden Sie Hinter­grund­informationen zu unserer Sonder­kollekte des laufenden Monats.

Falls Sie am entsprechenden Sonntag nicht zum Gottesdienst kommen können, können Sie Ihre Spende für das jeweilige Projekt auch bis zum Ende des betreffenden Monats auf unser Gemeindekonto NL85 INGB 0000 1495 19, BIC: INGB NL2A bzw. DE54 5206 0410 0000 0036 89, BIC: GENODEF1EK1 überweisen. Bitte geben Sie unbedingt den Spendenzweck an (Sonderkollekte + Monat oder Projektname).

 

Sonderkollekte Oktober: Straatpastoraat

Mit unserer Kollekte im Oktober möchten wir die Arbeit des "Straatpastoraat", der Straßenseelsorge in Den Haag, unterstützen.

Die Straßenseelsorge bietet ein offenes Ohr für Menschen, die einen Großteil ihrer Tage und Nächte auf der Straße oder in sozialen Wohn­ein­rich­tungen verbringen. Sie gibt diesen Menschen den Raum, über die Dinge zu sprechen, die sie beschäftigen, egal, ob das nun Alltagssorgen oder „höhere“ oder tiefergehende Fragen über Leben und Glauben sind. Leitend dabei sind Respekt und Zuwendung für Menschen, wie sie sind.

Die Arbeit liegt in den Händen der Straßenpfarrer Hanneke Allewijn, Klaas Koffeman und Kitty Mul. Auch wenn die Botschaft des christlichen Glaubens für die Straßenpfarrer eine Inspirations­quelle ist, geht es nicht darum, anderen diese Botschaft aufzudrängen. Auch bei Gesprächen über Glaubens­fragen und religiöse Themen sind Offenheit und gegen­seitiger Respekt der Ausganspunkt.

Menschen werden auch nicht zur Teilnahme an einer Entzugs­behand­lung oder einem Für­sorge­projekt verpflichtet. Diejenigen, die selber auf der Suche nach derartigen Formen von Hilfe sind, versuchen die Straßenpfarrer hierin zu unterstützen. Kurz gesagt möchte die Straßen­seel­sorge Menschen das bieten, was für die meisten in unserer Gesell­schaft so selbst­ver­ständ­lich ist: ein bisschen Zuwendung und Unter­stützung bei den kleinen und großen Lebensfragen. Da durch die Corona-Maßnahmen viele der normalen Kontaktmomente weggefallen sind, gibt es jetzt einmal die Woche eine "Lunchsprechstunde" mit Suppe und Brot.

Ein wichtiger Ankerpunkt für die Arbeit der Straßen­seel­sorge sind die wöchentlichen Andachten am Freitag­nach­mittag in der Josef-Kapelle des Stadsklooster am Westeinde. Daran anschließend kann, da die gebräuchliche gemeinsame Mahlzeit wegen Corona nicht möglich ist, dank der vielen ehrenamtlichen Helfer eine Mahlzeit abgeholt werden.

Die Straßenseelsorge sorgt auch regelmäßig für die Beerdigung, wenn Menschen keine eigene Familie oder Freunde haben, die sich darum kümmern. Dafür stehen der Straßenseelsorge mehrere Gräber auf dem Friedhof Oud Eik en Duinen zur Verfügung. Jeder Verstorbene erhält auch einen eigenen Grabstein.

In Zeiten des "Abstandhaltens" und des "Zuhausebleibens" haben es die Menschen besonders schwer, die kein Zuhause haben. Auch und gerade in Coronazeiten hat das Straatpastoraat unsere Hilfe nötig.

Weitere Informationen: www.straatpastoraatdenhaag.nl

Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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